Trochtelfinger Albverein-Theatergruppe gastierte wieder beim Sportverein Wannweil

Was für eine irre Nacht in Wannweil

TEXT UND FOTOS VON CHARLY HAFNER

WANNWEIL. Bereits im November letzten Jahres war die Theateraufführung „Was für eine irre Nacht“ oder „Vom Winde verweht“ von Aloysius Christiansen am Samstag, 13. Januar 2018 ausverkauft“. Im nächsten Jahr wird es einen weiteren zweiten Aufführungstermin geben, sagt Vorstand Walter Binder des SV 1921 e.V.. Aber um was ging es nun bei der irren Nacht in Wannweil? Sabine Hack, als Ursula Dösel betreibt mehr schlecht als recht den elterlichen Hof, nach deren Ableben, zusammen mit ihrem Bruder Willi, gespielt von Herbert Rau. Ecki Geisse, als Freund Paul, macht da fleißig mit. Da ist natürlich keine Frau an Willi interessiert, aber auch Ursula hat niemand der ihr den „Hof macht“. Es wäre gut, wenn eine Mitgift für Gisela und Willi ins Haus kommen würde, die finanziellen Probleme werden immer größer. Wo solche Not herrscht, aber noch ein lukratives Grundstück vorhanden ist, ist ein Retter nicht weit. Und er kam auch, der windige Bürgermeister Rudi Listig, gespielt von André Schiffner. Er will den Geschwistern unbedingt das „zur heulenden Muschi“-Grundstück, das anscheinend keinen Wert hat, da dort „nur dr Wend ganz kerig bloast“, abluchsen. Seine blonde Frau Frieda (ist keine Anspielung Richtung Blondinenwitze), gespielt von Susanne Klingenstein, die sehr speziell ist ahnt indes, genauso wenig wie alle anderen, nicht für was er das Grundstück braucht. Jetzt kommt von der Windenergie-Firma die Geschäftsführerin Frau Look (Anja Müh) ins Spiel und die Komödie heizt richtig auf. Zudem schafft die dümmliche Postbotin Paula, gespielt von Conny Geisse), die heimlich in Willi verliebt ist, noch für zusätzliches Durcheinander. Ein Wanderpärchen, gespielt von Nicole Arnold und Patrick Hack, das Quartier auf dem Heuboden am Hof bekommen hat schlägt sich auf die Seite von Gisela. Zudem bilden sich im Laufe des Finales Zuneigung und neue Pärchen. Liebe ist eben wo sie hinfällt. Und bei dem weiteren Theaterspiel der hervorragenden Laienschauspieler, die seit einigen Jahren fast jedes Jahr für volles Haus sorgen, stechen die Pointen und der Spielwitz und ihr begeisterndes Engagement. Die wöchentlich zwei Proben seit Mitte September 2017 haben sich mehr als gelohnt. Bravo! 

Und am Ende wurde natürlich alles gut. Ursula und Willi bekamen letztlich auf ihrem Grundstück Touristenattraktionen wie einen Skilift und anderes, sowie eine “Urlaub auf dem Bauernhof“-Konzession vom Amt genehmigt. Damit hat sie und Willi eine rosige Zukunft. Und der Bürgermeister und die Geschäftsführerin der Windparkfirma schauten damit in den Mond. Vier Stunden, davon reine Spielzeit mehr als drei Stunden, turbulente Handlung begleitet vom Lachen und Beifall der Zuschauer. Aber auch die Darsteller konnten sich das eine oder andere Mal ein Lachen nicht verkneifen. Besonders zu erwähnen ist das Novum der vielen Kostümwechseln innerhalb kürzester Zeit. Walter Binder bedankte sich am Ende, wie jedes Jahr, bei allen die mithalfen diesen Abend zu gestalten. Den Schauspielern und dem restlichen Team der Theatergruppe, der Regisseurin Gabriele Eisele, Maske Traude und Dirk Müh, Licht und Ton Dennis Geisse, den Souffleusen Angelika Rau und Gerlinde Betz, mit den obligatorischen, in diesem Jahr sogar drei Flaschen Sekt. Die Bühnentechnik stand unter der Verantwortung von Ewald Klingenstein und André Schiffner. Sein Dank galt auch der Mannschaft in der Küche und den Bedienungen für die gute Verpflegung der Zuschauer. Und natürlich last but not least dem wieder hellauf begeisterten Publikum. Die nächsten Theaterabende finden beide im Januar 2019 statt.

Weitere Bilder unter: https://drive.google.com/drive/folders/1sByuXa7AHt9REU96oGiU93-PLH89bzgp?usp=sharing

Theatervideo 2018 unter: https://www.youtube.com/watch?v=LXRc0DPB2qk

   

    

   

   

   

   

   

   

   

   

 

     

 

                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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